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Regionale Wertschöpfung
Kurzfassung
Projekttitel

Landwerkstatt "Vermarktung regionaler Produkte"

Schlagworte
Regionale Wertschöpfung, Bürgerengagement
Ausgangssituation

Kaum Vernetzung regionaler Produzenten und Verkäufer

Projektziele

Schaffung eines Netzwerkes zur Regionalität im Sternberger Seenlan

Was wurde gemacht, was ist das besondere

Durch die ANE wurden seit 2019 acht Vernetzungstreffen mit Produzenten und Inhabern von Dorf- und Hofläden durchgeführt.

Ergebnisse
  • stetig wachsendes Netzwerk mit zzt. ca. 50 Beteiligten; regelmäßige Durchführung von Treffen zu allen relevanten Themen
  • Kooperation mit dem Projekt „Bienenstraße“
  • Erstellen einer Angebotsliste Regionaler Produkte
  • Bau und Aufstellung von 50 Regional-Regalen; Beginn der Bestückung der Regale
  • Das Netzwerk ist aktives Mitglied in der Regionalbewegung MV
Projektträgerschaft

ANE

Ansprechperson

Dr. Ernst Schützler
0173 2336865
ernst.schuetzleratnachhaltigkeitsforum.de
Akademie Nachhaltige Entwicklung MV
Brandteichstraße 20 - 17489 Greifswald

Durchführungsort

an zzt.10 verschiedenen Orten (s.u.)

Koordinierung:

Akademie Nachhaltige Entwicklung MV
Büro Qualitz, Am Kirchberg 19, 18249 Qualitz

Förderprogramm
Jahr der Durchführung
2021
Weitere Informationen

www.nachhaltigkeitsforum.de oder telefonische Anfrage (Kontakt s.o.)

 

Welche Ausgangssituation bestand, die dazu führte, mit dem Projekt zu beginnen?

In der Region der beiden Naturparke Sternberger Seenland und Nossentiner/Schwinzer Heide sowie dem Bützower Land sind seit 2015 viele Initiativen zur Regionalität entstanden, u.a. Dorf- und Hofläden, Erzeuger und Abnehmer regionaler Produkte. Diese zu vernetzten und stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu setzen, war dringend erforderlich.

Was war Ziel des Projektes?

Durch die Einbeziehung möglichst vieler Akteure in Arbeitstreffen der Landwerkstätten der ANE sollte ein Netzwerk zwischen Erzeugern, Verteilern, Wiederverkäufern und dem Verbraucher geschaffen werden. Durch Anreiz des abgeschlossenen Leader-Projekts „Einführung der eMobilität in der Region“ entstand das Ziel, die Verteilung der Produkte mittels eFahrzeugen zu organisieren. Übersichten zu Produkten der Erzeuger (Erzeugerlisten) und der Bedarfe der Abnehmer mussten erarbeitet werden, ebenso die optimale, bedarfsgerechte Logistik einschließlich des Bestellwesens. Angestrebt wurde die Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit über die Entwicklung einer Regionalmarke, Pressearbeit, Beteiligung an Märkten und Messen, Mitwirkung in der Regionalbewegung MV.

Wer hatte die Idee zu dem Projekt und wer war daran beteiligt?

Das Team der Akademie Nachhaltige Entwicklung (ANE) hat sich 2017 diesem Thema zugewandt. Im Rahmen einer Landwerkstatt wird die Entwicklung des Netzwerks seitdem intensiv begleitet.

Es ist gelungen, mit dem Leader-Projekt „Bienenstraße“ des Landschaftspflegeverbandes Sternberger Endmoränenlandschaft eine Kooperation einzugehen.

Mit der Initiative „MeckSchweizer“ gibt es seit Beginn Kontakt und einen guten, beständigen Austausch.

Was wurde wie und wann umgesetzt?

Durchführung regelmäßiger Arbeitstreffen seit 2017 (mit Vorstellungsrunde und Besichtigung vor Ort in: Qualitz, Dorfladen Bernitt, Hotel Penzin, Wollhalle Güstrow, Imkerei und Mosterei Dr. Lunau, Ahrensboek. Schlossgärtnerei Willigrad, Wangeliner Garten)

Exkursionen zum Landwirtschaftsbetrieb Diestelow (Streuobstwiese, Bienen, Apfelweine) und Teilnahme u.a. am Lehrgang zur Etikettierung beim Tourismusverband, Landeserntedankfest in Dobbertin, an Veranstaltungen der Regionalbewegung MV.

Etablierung einer Regionalmarke und Bau von 50 RegioRegalen; Verteilung und Bestückung der Regale, Preisgestaltung und Tourenplanung.

Regelmäßiger Austausch zu Möglichkeiten der Förderung von Öffentlichkeitsarbeit und Digitalisierung oder Beschaffung von eFahrzeugen.

Welche Hindernisse gab es zu überwinden?

In der Corona-Zeit wurden keine Präsenzveranstaltungen durchgeführt. Der Kontakt untereinander wurde telefonisch gehalten.
Nach wie vor fehlt ein geeignetes Fahrzeug (idealer Weise ein eKleinbus) zum Verteilen der Waren. Nutzbar wären Verweilstationen (Dorfläden, touristische Einrichtungen u.a.) mit Wallboxen.

Was sind die Ergebnisse und Wirkungen des Projektes?

Von Veranstaltung zu Veranstaltung sind weitere Teilnehmer hinzugekommen. Die Wirkung des Projektes ist nach wie vor enorm. Im Mittelpunkt der Diskussionen stehen nicht nur Forderungen, sondern das Mitgestalten und der Austausch an Ideen. Die Erwartungshaltung in der Fortführung des Projektes ist hoch.

Konkrete Ergebnisse:

- 40 teilnehmende Produzenten

- 15 Dorf- und Hofläden, 35 sonstige Standorte mit Regalen

-  5 Verteiler

- Bau und Verteilung von 50 Regionalregale durch das Diakonische Werk

- Verteilung einer Bestellliste für Regionalprodukte an die Standorte

- Gute Vernetzung der Teilnehmer untereinander

Eine Besonderheit des Projektes:

Die ANE konnte mit dem Landschaftspflegeverband Sternberg (Anja Hansen, später Jutta Ohrem) eine gut funktionierende Zusammenarbeit bilden. Hilfreich waren die Kontakte und Erfahrungen aus dem Leader-Projekt „Einführung eMobilität in den Naturparkregionen Nossentiner/Schwinzer Heide und Sternberger Seenland sowie dem Bützower Land“. 

Wie wurde das Projekt finanziert?

ANE-Eigenmittel und FORUM MV

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